Andreas Kühberger, der als Bürgermeister der Gemeinde Mautern all die notwendigen Amtswege selbst kennt: „Ich bin erstaunt darüber, wie schnell und unbürokratisch die Abwicklung von Dokumenten über die neue Online-Plattform oesterreich.gv.at nun möglich ist. Nun gilt es dieses Service in der Bevölkerung bekannt zu machen und auf die umfangreiche Information, die bereitgestellt wird, hinzuweisen“, so Kühberger.

Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck hat im Ministerrat den Start des digitalen Amts bereits vorgestellt. Die ersten Services sind die Anmeldung eines neuen Wohnsitzes oder die Beantragung einer Wahlkarte für die EU-Wahl am 26. Mai. Mit dem Digitalen Babypoint können Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldebestätigung des Kindes oder die e-Card elektronisch beantragt werden. Über „Single Sign-On“ sind viele weitere Services nutzbar, darunter das Postfach MeinPost-korb, der Familienbonus Plus-Rechner, FinanzOnline, das Unternehmens-serviceportal, das Transparenzportal oder der e-Tresor.

Zukünftig soll auch der Abruf von Ausweisdokumenten, wie Führerschein oder Personalausweis möglich sein. Diese Erweiterung wird noch dieses Jahr umgesetzt. Wichtige Dokumente können somit immer mitgeführt werden. Aufoesterreich.gv.at wurden alle Informationen aus den bestehenden Portalen help.gv.atris.gv.atusp.gv.at und data.gv.at. gebündelt.

Benötigt wird nur die Handy-Signatur (einmalige Registrierung) als elektronische Unterschrift, die bereits von 1,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher verwendet wird. Als Verwaltungsassistent begleitet ein sogenannter Chatbot die Benutzer und erleichtert die Anwendung mit Hilfestellungen. Alle Daten werden selbstbestimmt weitergegeben und unter höchsten Datenschutzvorkehrungen behandelt.

Diese App verfügt für Kühberger nicht nur über einen Mehrwert für die technikaffine Jugend. „Gerade die ältere Generation, die oftmals weniger mobil ist, kann sich dadurch mühsame Behördengänge ersparen. Die Anwendung kann durch ihre Benutzerfreundlichkeit schnell erlernt werden“, so Kühberger, der die App bereits selbst benützt.

Kühberger: „Wichtig zu erwähnen ist auch, dass es keinen Zwang gibt. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Amtswege selbstverständlich auch weiterhin wie herkömmlich mit dem persönlichen Gang aufs Amt erledigen, dieses Service bleibt selbstverständlich bestehen. Ich spreche ein außerordentliches Lob an unsere Bundesministerin Schramböck aus, die sich mit aller Kraft dafür einsetzt, dass Österreich in Sachen Digitalisierung an die Topländer anschließen kann“, so Kühberger.