Leoben – Ein 20-Jähriger steht im Verdacht, Samstagnachmittag, 26. Jänner 2019, einen 14-Jährigen mit einer Schreckschusspistole bedroht und zur Herausgabe einer geringen Menge Bargeld genötigt zu haben. Auslöser war ein missglückter Suchtgifthandel.

Im Laufe des 26. Jänner 2019 wollte eine 17-Jährige aus Leoben von einem 14-Jährigen aus Leoben in einem Einkaufszentrum Marihuana erwerben. Sie bezahlte dafür 50 Euro. Der 14-Jährige übergab jedoch kein Suchtgift, sondern entfernte sich unter einem Vorwand. Die 17-Jährige wandte sich an ihren 20-Jährigen Freund, der den 14-Jährigen in der Folge zur Rede stellte.

Dabei führte er eine Schreckschusspistole in seinem Rucksack mit und nötigte den 14-Jährigen unter Vorzeigen der Pistole zur Herausgabe eines geringen Bargeldbetrages. Der 14-Jährige erstattete daraufhin die Anzeige gegen einen unbekannten Täter. Durch umfangreiche Erhebungen forschten Beamte des Stadt- bzw. Bezirkspolizeikommandos Leoben den 20-jährigen Tatverdächtigen aus Leoben aus.

Er zeigte sich geständig, die Tatwaffe wurde sichergestellt. Er wird auf freiem Fuß angezeigt. Die Erhebungen im Suchtgiftbereich sind noch nicht abgeschlossen.