Wald am Schoberpass – Ein 63-jähriger Tourengeher wurde Sonntagvormittag, 27. Jänner 2019 von einem Schneebrett verschüttet und erlitt tödliche Verletzungen.

Gegen 09:30 Uhr unternahm der 63-Jährige aus dem Bezirk Leoben eine Skitour auf den Großen Schober. Er war alleine unterwegs, ortskundig und entsprechend ausgerüstet. Gegen 11:30 Uhr löste er kurz vor dem  Gipfel ein Schneebrett aus. Der Alpinist wurde von der Schneebrettlawine erfasst, verschüttet und erlitt in weiterer Folge tödliche Verletzungen.

Gegen 18:50 Uhr erstattete die Ehefrau die Anzeige bei der Polizei, dass ihr Ehegatte von einer Skitour nicht nach Hause gekommen sei. Der PKW des 63-Jährigen konnte auf einem Parkplatz in Wald am Schoberpass vorgefunden werden. Daraufhin wurde eine planmäßige Suchaktion gestartet. An der Suchaktion waren 40 Mitglieder der Bergrettung des Bezirkes Leoben, 2 Beamte der Alpinpolizei und die Feuerwehren Wald am Schoberpass, Mautern sowie die Feuerwehr Eisenerz mit 2 hochleistungs Suchscheinwerfern beteiligt. 

Von den Einsatzkräften konnte im Gipfelbereich des Großen Schobers ein Lawinenkegel vorgefunden werden. Im Zuge der Nachsuche mit Lawinen-Verschütteten-Suchgeräten konnte der 63-Jährige nur mehr tot aufgefunden werden.

Weitere Erhebungen des Lawinenunfalles werden von der Alpinpolizei Hochsteiermark durchgeführt.