Kriminalpolizeiliche Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass leider auch am Heiligen Abend und zu Neujahr in Wohnungen und Wohnhäuser eingebrochen wird. Einfache Maßnahmen können dies verhindern.

Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Wohnhäuser zählen zu jenen Delikten, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erheblich beeinträchtigen. Im Rahmen der ständigen Beobachtung der Entwicklung der Einbruchskriminalität wurde nachfolgend beschriebenes Phänomen erkannt.

In den Monaten Dezember bis Jänner steigen die Einbruchszahlen in Wohnobjekte aufgrund der allgemein bekannten Dämmerungseinbrüche jährlich auf Höchstwerte an. Aufgrund langjähriger Erfahrungswerte sind in dieser Zeit die Einbruchszahlen an zwei bestimmten Tagen auffällig: Am 24. Dezember und am 1. Jänner werden jedes Jahr die höchsten Werte erreicht.

Foto: Bundeskriminalamt
Foto: BundeskriminalamtPolizei

Während der Mittelwert der täglichen Anzeigen seit 2013 jedes Jahr zurückgeht, erkennt man, dass die Anzeigen am 24. Dezember ansteigen. Die Anzeigen am 1. Jänner haben 2018 sogar den höchsten Wert seit 2014 erreicht.

Tipps gegen Einbruchskriminalität:

  • Gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind sehr wichtig! Zusammenhalt schreckt Täter ab!
  • Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Leeren Sie Briefkästen und beseitigen Sie Werbematerial.
  • Schließen Sie Fenster, Terrassen- und Balkontüren.
  • Räumen Sie weg, was Einbrecher leicht als Einstiegshilfe oder Einbruchswerkzeug nutzen könnten.
  • Verwenden Sie bei Abwesenheit in den Abendstunden Zeitschaltuhren und installieren Sie eine Außenbeleuchtung.
  • Sichern Sie Terrassentüren und lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.
  • Sollte sich der Täter noch im Objekt befinden, meiden Sie jeden Kontakt und verständigen Sie über Notruf 133 die Polizei.