Im April wurde von Frau Gesundheitsministerin Hartinger Klein verkündet, das Sie davon ausgeht, dass die Unfallversicherungsanstalt AUVA aufgelöst werden soll. Daraufhin gab es sehr heftige Reaktionen von Seiten vieler Verantwortungsträger in Österreich, wie wichtig die AUVA für die Bevölkerung in Österreich sei. Es gab viele Meldungen in diversen Medien. Laut Regierungsprogramm ist die Aufgabe, Strukturen und Zahlungsströme der AUVA zu überprüfen und Synergien zu nutzen, um die vereinbarte Lohnnebenkostensenkung im Ausmaß von 500 Millionen Euro zu erreichen. Und die Unfallversicherungsbeiträge von derzeit 1,3% auf 0,8% zu senken.

 

Die AUVA in Kalwang ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde und somit auch für den Bezirk Leoben von zentraler Bedeutung. Deswegen suchte ich schon seit Monaten um einen Termin bei Frau Gesundheits- und Sozialministerin Hartinger Klein an, welchen ich mit Gemeinderat und Betriebsrat des UKH Kalwang Günter Aigner am 12. Juni in Wien wahrnehmen durfte. Als Bgm. von Kalwang und Verantwortungsträger gegenüber meiner Gemeinde bat ich um diesen Termin, um mich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Bis dato können hierzu noch keine Aussagen getroffen werden. Denn die Verantwortungsträger in der AUVA müssen Fakten, Zahlen und Einsparungspotiental liefern, ob eine Einsparung in der Höhe von 500 Millionen Euro möglich wäre. Erst wenn diese Fakten und Zahlen auf dem Tisch liegen, kann über die weitere Vorgehensweise diskutiert werden. Krankenhäuser sollen keine geschlossen werden, wer jedoch diese Häuser betreibt ist ebenfalls offen.