Radmer – Ein 52-jähriger Deutscher aus dem Bezirk Weiz erlitt bei einer Bergwanderung tödliche Verletzungen.

Am Freitag, 1. Juni 2018, fuhr der 52-Jährige alleine nach Radmer und stieg über einen markierten Steig auf den 2125 Meter hohen Gipfel auf. Gegen 11:00 Uhr fertigte der Bergsteiger ein Foto an und schickte es seiner Lebensgefährtin. Anschließend dürfte er den Abstieg ins Tal durchgeführt haben. Nachdem der Bergsteiger nicht zu seinem Pkw zurückkehrte und seine Lebensgefährtin ihn nicht mehr erreichen konnte, erstattete diese am Samstag, 2. Juni 2018, eine Abgängigkeitsanzeige.

Beamte der Alpinpolizei Hochsteiermark, ein Polizeihubschrauber sowie Mannschaften der Bergrettung Steiermark führten im dortigen Gelände eine sogenannte Flächensuche nach dem Vermissten durch.

Gegen 19.30 Uhr musste die Suchaktion aufgrund der Gewittergefahr vorerst erfolglos abgebrochen werden. Ein weiterer speziell ausgerüsteter Hubschrauber des BMI führte in der Folge in den Nachtstunden eine intensive Suche mittels Wärmebildkamera und Handypeilung durch. In Zusammenarbeit mit Beamten der Alpinpolizei konnte der 52-Jährige Sonntagfrüh, 3. Juni 2018, um 02.30 Uhr mit tödlichen Verletzungen aufgefunden werden.

Er dürfte beim Abstieg im unwegsamen Steilgelände vermutlich 200 Meter abgestürzt sein.

Bei der Vermisstensuche waren 2 Hubschrauber des Innenministeriums, ein Hubschrauber des Bundesheeres, 3 Beamte der Alpinpolizei Hochsteiermark sowie 3 Gebietsverbände der Bergrettung Steiermark im Einsatz.