St. Peter/Frst. – Wie berichtet wurde am Donnerstagmorgen, 10. Mai 2018,  eine 50-Jährige tot aufgefunden. Der Sohn hat den Mord nun gestanden. Er tötete seine Mutter mit zahlreichen Messerstichen. Blutspuren waren im gesamten Haus zu finden.

Der 31-jährige Verdächtige zeigt sich im Wesentlichen geständig. Bei der Obduktion wurden massive Stichverletzungen im Oberkörperbereich vorne und hinten (Brust und Rücken) sowie im Gesichtsbereich festgestellt.

Im Wohnhaus, in dem die Frau aufgefunden worden war, wurden Spuren einer gewaltsamen Auseinandersetzung festgestellt.

Es gab Blutanhaftungen in mehreren Zimmern sowie auf dem Weg zum und am Gartentor.

Es wurden in St. Peter-Freienstein Kleidungsstücke gefunden, die dem 31-jährigen Verdächtigen zugeordnet werden konnten. Eine DNA-Untersuchung wird folgen.

Der 31-Jährige gab an, die Tatwaffe – ein Küchenmesser – weggeworfen zu haben. Wo das gewesen sei, daran könne er sich nicht erinnern. Eine Suche nach der Tatwaffe mit Diensthunden ist geplant.

Die Staatsanwaltschaft Leoben hat einen Sachverständigen aus dem Fach der Psychiatrie zur Feststellung der Deliktsfähigkeit des Beschuldigten bestellt. Ein Ergebnis steht noch aus.

Der 31-Jährige befindet sich derzeit nach wie vor in einem Krankenhaus in Graz und wird von Polizisten bewacht.