Kürzlich verlieh die Gesellschaft für Metallurgen und Bergleute (GDMB) ihre höchste Auszeichnung, die Georg-Agricola-Denkmünze, an Univ.-Prof. Dr.mont. Helmut Antrekowitsch von der Montanuniversität Leoben für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet des Metallhüttenwesens sowie seine Verdienste hinsichtlich des Erhalts und der Weiterentwicklung des Lehrstuhls für Nichteisenmetallurgie.

Gesellschaft für Metallurgen und Bergleute

Die Gesellschaft stiftete anlässlich ihrer Hauptversammlung in Freiberg/Sachsen 1924 eine silberne Denkmünze, die zur Erinnerung an den Begründer der wissenschaftlichen Behandlung der Mineralogie und des Berg- und Hüttenwesens die Bezeichnung „Georg-Agricola-Denkmünze“ führt. Sie wird verliehen für hervorragende Leistungen auf den Gebieten des Metallhütten- oder Bergwesens, durch die wesentliche Fortschritte in diesen Zweigen der Technik in wissenschaftlicher, praktischer oder wirtschaftlicher Hinsicht erzielt wurden. Die Verleihung erfolgt auf gemeinsamen Beschluss des Präsidiums und in Abstimmung mit dem Beirat der Gesellschaft.

Zur Person

Der gebürtige Leobener studierte an der Montanuniversität Hüttenwesen, promovierte 1998 und habilitierte sich 2003 im Fach Metallurgie der Nichteisenmetalle. Seit 2010 ist Antrekowitsch Professor für Nichteisenmetallurgie am gleichnamigen Lehrstuhl. Er leitete an der Montanuniversität ein Christian-Doppler-Labor. Antrekowitsch wurde 2012 gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen zum „Österreicher des Jahres“ der Tageszeitung „Die Presse“ in der Kategorie Forschung gewählt.

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