Gleinalmtunnel: Zweite Röhre wird eröffnet

Foto: Asfinag/Oliver Wolf

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Foto: Asfinag/Oliver Wolf
Foto: Asfinag/Oliver Wolf

St. Michael – Am Freitag den 21. Juli 2017 wird die zweite Röhre des Gleinalmtunnel für den Verkehr freigegeben.

Gesamtlänge
8,3 Kilometer

Gesamtkosten
260 Millionen Euro

Baubeginn
September 2013

Geplante Verkehrsfreigabe 2. Röhre
Juli 2017

Geplanter Baubeginn Generalerneuerung Bestandsröhre
Mitte September 2017

Geplante Gesamtverkehrsfreigabe
Ende 2019

Zweiröhrig ausgebaute Tunnel bieten ein Optimum an Sicherheit. Frontalzusammenstöße und deren fatale Folgen können dadurch verhindert werden. Bereits jetzt fahren täglich mehr als 21.000 Kraftfahrzeuge durch den Gleinalmtunnel. Für 2025 werden mehr als 25.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert.

Am 21. September 2013 fiel der Startschuss für die Errichtung der zweiten Gleinalmtunnelröhre. Die Vortriebsarbeiten erfolgten beidseitig, also vom Nord- und Südportal aus und wurden im April 2015 abgeschlossen. Seither laufen der Innenausbau der zweiten Röhre sowie die Installation der elektromaschinellen Ausrüstung (unter anderem Belüftung, Beleuchtung, Tunnelfunk). Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen und die zweite Röhre kann für den Verkehr freigegeben werden.

Mautstelle Gleinalm
Mautstelle Gleinalm (Foto: Asfinag/Oliver Wolf)

Ab September wieder nur eine Röhre befahrbar

Die zwei Röhren des Gleinalmtunnel können aber nur bis September gleichzeitig befahren werden. Dann startet die Generalsanierung der alten Tunnelröhre. Diese wurde im Jahr 1978 eröffnet und ist somit schon fast 40 Jahre alt.

Die SWIETELSKY-Bau in Graz und die SSB-Bau mit Sitz in Kärnten werden als Arbeitsgemeinschaft die Generalsanierung des fast 40 Jahre alten Gleinalmtunnels auf der A 9 Pyhrn Autobahn in der Steiermark durchführen. „Das Auftragsvolumen beträgt etwas mehr als 76 Millionen Euro brutto“, bestätigt ASFINAG Geschäftsführer Alexander Walcher. „Start der Arbeiten ist bereits Mitte September, die Fertigstellung ist Ende 2019.“

Die Generalsanierung beinhaltet den Austausch von Fahrbahn und der gesamten Sicherheitstechnik sowie auch die komplette Erneuerung der Tunnel-Zwischendecke.

Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ist bereits durch den neuen Tunnel gefahren:

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