85 Prozent sagen, dass das Weihnachtsfest vom Christkind geprägt ist, nur bei vier Prozent bringt der Weihnachtsmann die Geschenke.

ChristkindDas Christkind ist somit im Bewusstsein der Österreicher fest verankert und muss sich nicht um seine Stellung in der Gesellschaft vor der Konkurrenz aus dem angloamerikanischen Raum fürchten.

32% backen selbst Kekse

Ein knappes Drittel der Österreicher backt selbst Weihnachtskekse, vor allem Frauen und die Generation 60+ beschäftigen sich häufiger mit dieser Tradition in der Adventszeit. Für die „Bäcker“ gehört das Kekse backen einfach zu Weihnachten dazu, weiters wird der bessere Geschmack der eigenen Kekserl, verglichen mit Gekauften, ins Treffen geführt. Die Hitparade der süßen Lieblinge führen klar die Vanillekipferl vor den Linzer Augen an. Mehr als zwei Fünftel der Österreicher machen Weihnachtseinkäufe Spaß, insbesondere Frauen und jüngeren Personen. Die Planungen für die Weihnachtsgeschenke beginnen zumeist rund vier bis zwei Wochen vor dem Heiligen Abend, am 24. Dezember schließen rund neun Prozent der Bevölkerung ihre Shoppingtour ab. Die Geschenke für ihre Liebsten werden hauptsächlich direkt im Geschäft gekauft, nur 15 Prozent der Geschenke fallen auf den virtuellen Shop, sechs Prozent sind sogar selbstgemacht. Im Durchschnitt werden rund fünf bis sechs Personen beschenkt. Klares Votum auch für das Christkind: 85 Prozent sagen, dass das Weihnachtsfest vom Christkind geprägt ist, nur bei vier Prozent bringt der Weihnachtsmann die Geschenke.

Kekse

Alle Jahre wieder werden zu Weihnachten viele Traditionen und Brauchtümer in Österreich gelebt. Wie aus IMAS Studien der letzten Monate eindeutig hervorging, gelten das Leben der verschiedenen Rituale im Jahreskreis und das Hochhalten der österreichischen Kultur als besonders wichtig unter der Bevölkerung.

Somit ging IMAS International der Frage nach, wie es denn rund um die Weihnachtskekse und dem damit verbundenen Selberbacken in Österreich bestellt ist. Als Faustregel gilt: Rund ein Drittel der Bevölkerung hat vor, in der Adventszeit selbst Kekserl zu backen, für 68 Prozent gilt dies nicht. Besonders zwei soziodemografische Konstellationen fallen dabei auf: Es neigen deutlich mehr Frauen als Männer und mehr Personen der 60+ Generation als jüngere Personen zum Backen in den eigenen vier Wänden. Etwaige Schulbildung, Wohnort oder auch Kinder im Haushalt scheinen auf dieses soziale Verhalten kaum Einfluss zu haben. Kernmotiv für das Backen ist neben der Tradition (gehört einfach dazu) vor allem der Geschmack. Auch der Duft frischer Kekse und eine allgemeine Backfreude können noch als Motive angeführt werden.

Backasketen geben an, generell nie mit dem Backen in Berührung zu kommen oder eine andere Person im Haushalt zu haben, die selbst backt.

In der Hitparade der Lieblingskekse führen eindeutig die Vanillekipferl, gefolgt von den Linzer Augen und dem Lebkuchen. Die Vanillekipferl belegen über alle soziodemografischen Gruppen hinweg Platz 1 unter den beliebtesten Weihnachtskeksen.

 

Mehr als zwei Fünftel der Bevölkerung machen Weihnachtseinkäufe Spaß, insbesondere Frauen und jüngeren Personen. Ein Drittel hält diese Beschäftigung eher für eine Belastung, vor allem Männer und Personen höheren Alters. Die Freude am Einkauf ist im Übrigen seit Mitte der 90er Jahre konstant hoch.

Die Planungen für die Weihnachtsgeschenke beginnen zumeist rund vier bis zwei Wochen vor dem Heiligen Abend, am 24. Dezember selbst schließen aber nur noch rund neun Prozent der Bevölkerung ihre Shoppingtour ab. Ebenfalls nur eine Minderheit von sechs Prozent hat sich bereits drei Monate vor Weihnachten die ersten Gedanken über die kleinen Freuden für die Liebsten gemacht.

Die Geschenke werden hauptsächlich direkt im Geschäft gekauft, nur 15 Prozent der Geschenke fallen auf den virtuellen Shop, sechs Prozent sind sogar selbstgemacht.

Im Durchschnitt werden rund fünf bis sechs Personen beschenkt. Die Zahl ist über die verschiedenen Generationen im Vergleich relativ konstant.

Klares Votum auch für das Christkind: 85 Prozent sagen, dass das Weihnachtsfest vom Christkind geprägt ist, nur bei vier Prozent bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. Das Christkind ist somit im Bewusstsein der Österreicher fest verankert und muss sich nicht um seine Stellung in der Gesellschaft vor der Konkurrenz aus dem angloamerikanischen Raum fürchten.