Gut eingestellt von Coach Karel kam die Truppe mit eindeutiger Körpersprache auf das Eis. Die ersten 10 Minuten wurden die Gäste förmlich an die Wand gespielt. Einzig die Torumrandung verhinderte eine deutliche Führung – nicht weniger als 5 mal wurde in dieser Phase Metall getroffen! Nach diesem Anfangswirbel fanden die Gäste etwas besser in das Spiel und kamen zu einzelnen Konterchancen. Die Kings blieben aber die bestimmende Mannschaft. Als alle schon mit einem torlosen ersten Abschnitt rechneten, war dann aber knapp vor der Pausensirene Markus Strassegger zur Stelle und traf zur verdienten Führung für die Kings.

 

Im zweiten Drittel dann eine komplett verkehrte Welt! Die Kings wirkten verunsichert und Frohnleiten kam vermehrt zu Möglichkeiten. Gleich nach Wiederbeginn ein Überzahlspiel für Leoben – das Tor machte aber Frohnleiten! Die Kings nun vollends von der Rolle und Frohnleiten nutzte dieses Momentum drei Minuten später zur erstmaligen Führung. Diese hielt jedoch nur 30 Sekunden – Andy Weißensteiner konnte zum 2.2 Zwischenstand ausgleichen. In den nächsten 10 Minuten konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erspielen. Fast aus dem nichts heraus dann die Führung für Frohnleiten! Binnen 10! Sekunden plötzlich zwei Treffer für die Gäste! Zuerst wurde ein Überzahlspiel von Frohnleiten mit einem Torerfolg abgeschlossen und gleich danach durfte ein Gäste-Stürmer alleine auf Anger fahren und diesen bezwingen – 2:4 war dann auch der Stand nach zwei Dritteln.

 

In der Pause wurde anscheinend von Coach Heli Karel der richtige Punkt angesprochen und die Moral der Truppe gehörig angehoben! Mit einem Angriffswirbel von der ersten Sekunde wurde Frohnleiten im Verteidigungsdrittel eingeschnürt! Diesmal waren aber die Visiere der Kings besser eingestellt als im ersten Abschnitt. Nicht weniger als 6 Treffer von sechs verschiedenen Torschützen konnten bejubelt werden. Somit konnte man mit einem klaren 8:4 Erfolg die Saisoneröffnung in der eigenen Halle feiern!

 

Coach Heli Karel nach dem Spiel: Phasenweise haben wir heute so agiert wie ich mir das vorstelle. Wir müssen aber noch deutlich konstanter werden, das zweite Drittel hat gezeigt, wie schnell man als zuerst dominantes Team in Rückstand geraten kann und dadurch komplett verunsichert wird

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here