Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Leoben – Beamte der Kriminaldienstgruppe Bruck-Mürzzuschlag forschten acht Personen im Alter von 17 bis 32 Jahren aus, die im Verdacht stehen, größere Mengen Suchtgift verkauft zu haben.

Marihuana
yurton / Pixabay

Seit Ende 2014 führten die Beamten die Erhebungen gegen mehrere Verdächtige aus den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Leoben. Dabei wurde ein 25-Jähriger aus Leoben als Hauptverdächtiger ausgeforscht. Der 25-Jährige steht im Verdacht, seit zumindest 2013 verschiedenste Suchtmittel illegal über das Internet angekauft zu haben. Insgesamt konnte der Handel mit

Straßenverkaufswert über € 200.000,–

  • vier bis sechs Kilogramm Amphetamin („Speed“),
  • zwei Kilogramm Haschisch,
  • zwei bis drei Kilogramm JWH-018 (illegales synthetisches Cannabinoid),
  • rund 2.000 bis 3.500 Stück verschiedenster Exstasy-Tabletten sowie
  • rund 1,7 Kilogramm Marihuana

nachgewiesen werden. Diese Suchtmittel hatten einen Straßenverkaufswert von über 200.000 Euro. Die angekauften und teilweise selbst hergestellten Suchtmittel verkaufte er selbst bzw. belieferte er damit die weiteren Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 32 Jahren, die damit eine hohe Anzahl an Suchtmittelkonsumenten in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Leoben versorgten. Alle Tatverdächtigen wurden festgenommen und in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Bei den Hausdurchsuchungen konnten noch Restmengen der Suchtmittel sichergestellt werden. Weiters konnte eine Indoor-Anlage mit insgesamt 116 Cannabis-Pflanzen festgestellt und stillgelegt werden.

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