Steiermark, Kärnten – Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark –  Außenstelle Niklasdorf klärten insgesamt 16 Einbruchsdiebstähle in Wohnhäuser sowie einen Einbruchsdiebstahl in eine Firma und forschten vier Tatverdächtige aus.

Foto: BMI / Egon Weissheimer
Foto: BMI / Egon Weissheimer

Am 14. Oktober 2015 wurde ein 28-jähriger Rumäne während eines Einbruchsdiebstahles in Treglwang von Beamten der Polizeiinspektion Trieben festgenommen. Zwei rumänische Mittäter, 26 und 29 Jahre alt, konnten vorerst flüchten, wurden jedoch sechs Tage später bei einem Einbruchsversuch in Graz festgenommen. Als weiterer Komplize wurde der 31-jährige Bruder des 26-Jährigen ermittelt. Der 31-Jährige wurde am 15. Jänner 2016 aufgrund eines europäischen Haftbefehles in Rumänien festgenommen und im Februar 2016 nach Österreich ausgeliefert.

Während der Ermittlungen wurde eine Wohnung in Feldkirchen bei Graz bekannt, in der sich drei der Tatverdächtigen ohne Anmeldung aufgehalten haben. Bei einer Nachschau konnte Diebesgut (Schmuck, Münzen, Uhren, Digitalkamera usw.) aus vier Einbruchsdiebstählen in Graz, Griffen und Klagenfurt im Gesamtwert von etwa 42.000 Euro vorgefunden, sichergestellt und an die rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden.

Gesamtschaden € 200.000,–

Den vier Tatverdächtigen konnten zwischen April 2015 und 20. Oktober 2015 16 Einbrüche in Wohnhäuser in der Steiermark und Kärnten und ein Einbruch in eine Firma in Graz nachgewiesen werden. Bei den Wohnhauseinbrüchen zwängten die Männer Fenster und Terrassentüren auf. Danach durchsuchten sie die Räume, brachen Tresore auf und stahlen unter anderem Bargeld, Uhren, Schmuck, Münzen und Wertgegenstände. Bei dem Firmeneinbruch in Graz stahlen die Beschuldigten einen Tresor, luden ihn in einen Pkw und fuhren damit in ein Waldstück nach Thal bei Graz. Dort öffneten sie den Tresor und stahlen daraus Bargeld und Unterlagen. Den Tresor zündeten sie anschließend an. Durch die Einbrüche entstand ein Gesamtschaden in der von Höhe von etwa 200.000 Euro.

Laut Angaben eines der Beschuldigten wurde das gesamte Diebesgut nach Rumänien verbracht und dort verkauft.

Bei den Einvernahmen waren die Tatverdächtigen teilweise geständig. Sie befinden sich derzeit in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft.

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