Stadtrat Reinhard Lerchbammer (ÖVP) kritisiert die derzeit gültige Studenten- und Lehrlingsförderung der Stadt Leoben. Die Förderung bekommen nur Studenten und Lehrlinge die ihren Hauptwohnsitz nach Leoben verlegen. Einheimische Leobner kommen nicht in den Genuss der Förderung.

Förderung bekommen nur auswärtige Studenten

Reinhard Lerchbammer​
Foto: Reinhard Lerchbammer​

„Diese Förderung wurde 2011 auf Wunsch der ÖVP Leoben eingeführt. Ziel war es, Leoben für alle Studenten attraktiv zu machen, und sie gleichzeitig zu fördern.

Die Stadt Leoben profitiert auf der einen Seite direkt durch erhöhte Bundesertragsanteile aufgrund der höheren Anzahl an Hauptwohnsitzen und auf der anderen Seite wird der Handel durch die Förderung in Form von LE-Gutscheinen belebt.

Seit Beginn der Förderung war ein deutlicher Anstieg der Bevölkerung in Leoben zu bemerken, dieser spiegelt sich in der Einwohnerzahl mit knapp über 28.000 Personen wider.

Sie fragen sich: Wo ist hier der Haken? Diese Förderung bekommen nur auswärtige Studenten. Alle Leobner, die sich entschließen hier zu studieren, bekommen diese Förderung nicht.“ führt Lerchbammer aus.

Stadtrat Lerchbammer und die ÖVP Leoben fordern von Bürgermeister Wallner und der SPÖ eine allgemeine Studenten- und Lehrlingsförderung, die auch die Leobner berücksichtigt.

 

Lerchbammer: „Mit dieser Zweiklassengesellschaft muss endlich Schluss sein! Ich trete schon dafür ein, dass wir als Stadtgemeinde Lehrlinge und Studenten fördern, doch alle, auch unsere Leobener! Wo kommen wir denn hin, wenn wir auf unsere eigenen Leute vergessen.“

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