Er kam, sah und netzte – Kevin Kraxner ließ es bei seinem Comeback im Kings-Dress ordentlich krachen! Hannes Rohrer krönte seine Leistung an seinem Geburtstag mit zwei Toren und Peter Mateicka hatte bei acht Toren seinen Schläger im Spiel! Das sind die positiven Schlagzeilen des Meisterschaftsspieles gegen Frohnleiten – die schlechte Nachricht ist die Verletzung von Kapitän Thomas Weißensteiner!

Kevin Kraxner
Kevin Kraxner (Foto: Vienna Capitals)

Die Zuseher hatten die warme Kantine noch gar nicht verlassen, als es schon 1:0 für Frohnleiten stand! Genau 32 Sekunden waren gespielt als die Gastgeber in Führung gingen! Dieser Treffer war aber nur ein Ausrutscher – in Folge wurde aus dem schrecklichen Duo Mateicka-Huppmann zusammen mit Kevin Kraxner ein diabolisches Trio! Die Kings ließen sich vom Mißgeschick in der ersten Minute nicht verwirren, sondern übernahmen ganz klar das Kommando! Kraxner war es dann auch, der in der 3. Minute den Torreigen für die Montanstädter eröffnete! Bis zur 16. Spielminute legten die Kings noch vier mal nach (Kraxner 2x, Mateicka und Atzl), womit man mit einem klaren 5:1 in die erste Pause ging!

Im zweiten Abschnitt schlich sich ein wenig der Schlendrian ein, womit man den Gastgebern einige Tormöglichkeiten eröffnete! Die Panthers nutzte prompt zwei davon und konnten auf 3:5 herankommen. Es war wiederum Kevin Kraxner, der mit seinem vierten Treffer an diesem Abend für Beruhigung bei den mitgereisten Fans sorgte! Dieser Treffer war allerdings die einzige Ausbeute für die Montanstädter im zweiten Drittel, Frohnleiten konnte auch nicht mehr herausholen und so ging es mit 6:3 aus Sicht der Könige in die letzte Pause.

In der Kabine weckte Coach Karel die Truppe wieder auf und man legte gleich ordentlich los! Hannes Rohrer war eineinhalb Minuten nach Wiederbeginn erfolgreich und krönte seinen Geburtstag mit einem Tor! Damit gab er sich aber noch nicht zufrieden und legte dreieinhalb Minuten später noch einen Treffer nach! In Folge spielte nur mehr eine Mannschaft – die Kings! Frohnleiten konnte sich überhaupt nicht mehr erfangen und wurde förmlich an die Wand gespielt! Die logische Folge waren weitere Treffer für Leoben – Huppmann, Koch und Wassermann konnten sich ebenfalls in die Schützenliste eintragen!

Obmann Höllerbauer meinte nach dem Spiel: „Für mich und viele andere war das heute ein Wechselbad der Gefühle – einerseits das tolle Comeback von Kevin Kraxner mit vier Toren und der mehr als klare Sieg, und andererseits die Verletzung von Tom Weißensteiner. Tom wurde böse gecheckt und erlitt eine Schulterverletzung – wie schwer diese ist, werden wir erst wissen, wenn eine genauere Untersuchung stattgefunden hat! Wenn er länger ausfällt, wäre das eine Katastrophe für das Team, er ist nicht nur als Kapitän eine Führungspersönlichkeit innerhalb der Mannschaft, sondern auch einer der verlässlichsten und besten Verteidiger in der Eliteliga!

Zum sportlichen -der Weg passt, wir sind zwar noch vierter aber klar auf Play Off-Kurs! Am kommenden Samstag haben wir beim Heimspiel gegen den ATSE Graz die Möglichkeit aus eigenen Stücken auf Platz zwei vorzustoßen! Ich hoffe auf genügend Unterstützung durch unsere Fans – zumal auch der Ex – 99ers und Caps Spieler Kevin Kraxner sein Saison-Debüt auf Leobener Eis geben wird!“

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