Wie das Bundesministerium für Inneres (BM.I) Leobens Bürgermeister Kurt Wallner heute telefonisch mitteilte, verlassen die 300 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF), die – neben Familien – in der ehemaligen Baumax-Halle in Leoben untergebracht sind, mit dem morgigen Tag die Stadt und werden auf andere Quartiere in Österreich aufgeteilt.

By Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres (Arbeitsbesuch Mazedonien) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AArbeitsbesuch_Mazedonien_(20270358044)_(cropped).jpg">via Wikimedia Commons</a>
By Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres (Arbeitsbesuch Mazedonien) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
Damit reagierte das BM.I auf die unhaltbaren Zustände, die der Leobener Bürgermeister in zwei Schreiben an die Bundesministerin für Inneres aufgezeigt und von ihr eine diesbezügliche Lösung gefordert hatte.

„Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, damit die Stimmung in Leoben nicht kippt. Die menschenunwürdige Unterbringung in einem derartigen Massenquartier lehne ich weiterhin ab“, so Wallner in einer ersten Reaktion.

 

Bekanntlich war es erst Anfang Dezember in der Halle zu einer Gewalteskalation gekommen, als rund 100 Asylwerber aufeinander losgegangen waren und die Situation erst durch massiven Polizeieinsatz beendet werden konnte.

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