Kalwang – Ein zweijähriges Mädchen wurde in der Nacht auf Donnerstag, 17. Dezember 2015, im Verlauf einer Suchaktion bewusstlos in einem Bach treibend aufgefunden. Das Kind wurde nach der Erstversorgung in das LKH Graz eingeliefert.

Copyright: BMI/Alexander TUMA, 14.04.2008 Wien, Funkwagen, Dienstkraffahrzeug, Blaulicht, Kombi, Besuch bei der WEGA mit Vorführung
Foto: BMI / Alexander Tuma

Die 21-jährige Mutter des Kleinkindes brachte das fast dreijährige Mädchen gegen 19:30 Uhr im Kinderzimmer zu Bett. Als die Mutter kurz nach Mitternacht die Toilette aufsuchen musste bemerkte sie, dass die Wohnungstüre mit dem angesteckten Schlüssel aufgesperrt worden war. Da sie das Kind nicht finden konnte, verständigte die Mutter die Polizei, welche eine Suchaktion einleitete.

Suchaktion mit Polizei, Feuerwehr und Rettungshunden

An dieser Suchaktion waren zwei Polizeistreifen aus Trofaiach, eine Streife aus Leoben sowie eine Diensthundestreife eingesetzt. Weiters waren die Freiwilligen Feuerwehren Wald am Schoberpaß, Kalwang und Mautern mit rund 40 Kräften und vier Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Eine weitere Unterstützung erfolgte durch die Rettungshundebrigade (acht Hundeführer mit sechs Hunden).

Wiederbelebt

Das Mädchen wurde um 02.40 Uhr rund einen Kilometer von der Wohnung entfernt im Liesingbach treibend aufgefunden. Anwesende Rettungssanitäter leiteten die Wiederbelebungsmaßnahmen ein, die weitere ärztliche Versorgung erfolgte durch einen Gemeindearzt und das Notarztteam Leoben. Die Einlieferung des Kindes in das LKH-Graz erfolgte durch das Rote Kreuz Mautern. Der Gesundheitszustand ist derzeit unbekannt. Die Angehörigen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.