Aufgrund der engen Kooperation mit der Montanuniversität Leoben und zu deren 175 Jahr-Jubiläum fand die Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen bergmännischen Brauchtumsfeierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Barbara unter dem Motto „Botschaften der Steirischen Eisenstraße“ in der Aula der Universität statt.

Beim traditionellen Höhepunkt der Veranstaltung, dem Ledersprung, wurde Landeshauptmannstellvertreter Mag. Michael Schickhofer unter Aufsicht von Eisenstraßenobmann Bürgermeister Mario Abl und Eisenstraßengeschäftsführer Peter Cmager in den Stand des Ehrenbergmannes der Steirischen Eisenstraße erhoben. Im Zuge der ehrenvollen Aufnahme in den Ehrenbergmannsstand wurde dem frisch gebackenen Ehrenbergmann der Titel „Eisenstraßen-Botschafter 2015“ verliehen.

vlnr Bürgermeister Mario Abl (Obmann der Steirischen Eisenstrasse), LH Hermann Schützenhöfer, LHStv. Michael Schickhofer,  Peter Cmager (GF der Steirischen Eisenstrasse)
vlnr Bürgermeister Mario Abl (Obmann der Steirischen Eisenstrasse), LH Hermann Schützenhöfer, LHStv. Michael Schickhofer,
Peter Cmager (GF der Steirischen Eisenstrasse) (Foto: Freisinger)

Unter den Gratulanten fand sich auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ein, der die Bedeutung der Region rund um den Steirischen Erzberg einmal mehr unterstrich: „Wir sprechen hier von der Wiege der Industrialisierung Österreichs, ohne den Erzberg hätte sich unser Land nicht in dieser Qualität entwickeln können“, so der Landeshauptmann, „und wir sind stolz, dass wir mit unseren Großunternehmen und den vielen steirischen Universitäten und Forschungseinrichtungen eine Führungsrolle innerhalb Österreichs einnehmen können.“ Schützenhöfer betonte auch die Vorreiterrolle der Steirischen Eisenstrasse in Bezug auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit.

Landeshauptmannstellvertreter Michael Schickhofer hob in seiner Ansprache vor allem die Bedeutung der Montanuniversität in Verbindung mit der Regionalentwicklung und das wiedererstarkte, gelebte Brauchtum an der Steirischen Eisenstraße hervor.

„Die F&E-Quote hat in der Steiermark mit 4,8 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht – rund 2 Milliarden Euro werden in unserem Land jährlich in Forschung und Entwicklung investiert. In diesem Umfeld stellt die Montanuniversität Leoben einen wissenschaftlichen „Leuchtturm“ dar, der zahlreiche Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt anzieht. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie eine zukunftsweisende Standortentwicklung die Hauptziele der Regionalentwicklung für die Steiermark. Ganz nach dem Motto „Kräfte bündeln – Regionen stärken“ wollen wir die besten Projekte aus und in den Regionen fördern und umsetzen.“

 

„Der Ledersprung sowie der Bergkittel sind deutliche Zeichen dafür, wie lebendig Traditionen und Brauchtum bei uns in der Steiermark und vor allem hier an der Steirischen Eisenstraße sind – Es ist mir eine große Ehre und Freude, in den ehrwürdigen Stand der Bergleute aufgenommen zu werden“, so Schickhofer.

Univ.-Prof. Dr. Helmut Flachberger als Vertreter der Montanuniversität Leoben betonte in seiner Grußbotschaft die Bedeutung der Aufrechterhaltung des bergmännischen Brauchtums und lobte in diesem Zusammenhang die jahrelang bestehende gute Kooperation mit dem Verein Steirische Eisenstraße. Der offizielle Anstich des Barbarabieres besiegelte erneut die langjährige Partnerschaft zwischen der Steirischen Eisenstraße und der Gösser Brauerei. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmannstellvertreter Michael Schickhofer, assistiert von Bürgermeister Mario Abl, Obmann der Steirischen Eisenstraße und Braumeister Andreas Werner nahmen in bewährter Art und Weise den traditionellen Bieranstich vor. „Trotz der ungünstig heißen Witterungsbedingungen des heurigen Sommers konnten wir eine gute Ernte verbuchen und so die bewährte Qualität dieses traditionsreichen Bieres sichern.“, so Braumeister Andreas Werner.

Dass der Abend in diesem Sinne auch entsprechend mit Leben gefüllt wurde, dafür zeichneten zahlreiche Künstler und Akteure verantwortlich. Von der Knappschaft Vordernberg unter dem Kommando von Gerhard Zach, der Bergkapelle Seegraben, über die „Altsteirer Musi Kogler“ bot sich den Gästen ein bunt gemischtes Programm.

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