Lebring/Graz. Im würdigen Rahmen des Weißen Saales in der Grazer Burg fand Freitagnachmittag (20.11.2015) die diesjährige Verleihung des Awards „Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber 2015″ statt. Aus dem Bezirk Leoben wurde die Peter Müller GmbH & CoKG ausgezeichnet.

vlnr.: Kommerzialrat Ing. Josef Herk, Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Peter Müller jun., Ländesrätin Mag.a Doris Kampus, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.
vlnr.: Kommerzialrat Ing. Josef Herk, Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Peter Müller jun., Ländesrätin Mag.a Doris Kampus, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. (Foto: LFV/Franz Fink)

Sowohl Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrätin Mag.aDoris Kampus, Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern (für den Landesfeuerwehrverband Steiermark) und WKO-STMK Präsident Kommerzialrat Ing. Josef Herk hoben in ihren Grußworten zum Anlass die beispielgebenden Leistungen jener steirischen Unternehmerinnen und Unternehmern hervor, welche ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten im Feuerwehrwesen unterstützen und fördern.

 

Die Awardverleihung.

Am Freitag, dem 20. November 2015,  fand im Weißen Saal der Grazer Burg, mit Beginn um 15:00 Uhr, der Festakt zur Verleihungsveranstaltung des Prädikats „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ statt, bei welchem 17 Unternehmen aus der Steiermark mit einem besonderen Award ausgezeichnet wurden. Diese Betriebe zeichnen sich dadurch aus, dass sie jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei (freiwilligen) Feuerwehren tätig sind, für Einsätze und Ausbildung dienstfrei stellen bzw. das steirische Feuerwehrwesen sowie die betrieblichen Sicherheit maßgeblich fördern. Zum nunmehr achten Mal (seit 2008) wurden in der Steiermark an diesem Nachmittag feuerwehrfreundliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ausgezeichnet. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Mag.a Doris Kampus  überreichten – gemeinsam mit Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern und Wirtschaftskammer-Präsident KR Ing. Josef Herk – die Auszeichnungsurkunden und Trophäen an die 17 steirischen Arbeitgeber.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonte in seinen Ausführungen, dass „Unternehmer nicht Feindbild sondern Vorbild“ sind. Denn diese geben „jenen Menschen, die helfen, auch die Zeit um helfen zu können. Das ist für die Gemeinschaft etwas ganz Besonderes“. Ferner dankte LH Schützenhöfer auch den Florianis. „Was wäre das Land ohne seine Feuerwehren, wo Menschen zu jeder Stunde des Tages bereit sind, Hab und Gut sowie Mensch und Tier zu retten. Das ist die höchste Form der Nächstenliebe“.

Ländesrätin Mag.a Doris Kampus, die LH-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer vertrat, schloss sich in ihrer Grußadresse den Worten des Landeshauptmannes an und unterstrich dabei ihren persönlichen Bezug zur Feuerwehr ­­ – ist doch ihr ältester Sohn Mitglied bei der Feuerwehrjugend Stattegg.  LR Kampus würdigte dabei sowohl das Engagement der Einsatzkräfte, wie auch jenes der Unternehmer –  „es gibt Menschen, die Hilfe tun, und Menschen die es ermöglichen“.

vlnr.: Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Harrer, Kommerzialrat Ing. Josef Herk, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Ländesrätin Mag.a Doris Kampus, Peter Müller jun., Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Bezirkshauptmann Dr. Kreutzwiesner,  Bereichsfeuerwehrkommandant-Stv. Ing. Diethart.
vlnr.: Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Harrer, Kommerzialrat Ing. Josef Herk, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Ländesrätin Mag.a Doris Kampus, Peter Müller jun., Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Bezirkshauptmann Dr. Kreutzwiesner, Bereichsfeuerwehrkommandant-Stv. Ing. Diethart. (Foto: LFV/Franz Fink)

Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Landesfeuerwehrkommandant der Steiermark, betonte in seiner Grußadresse, dass es für viele der knapp 50.000 Mitglieder fast eine Lebensaufgabe sei – Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau zu sein. „Um diese Lebensaufgabe erfüllen zu können, bedarf es starker und verständnisvoller Partner auf familiärer, vor allem aber auch auf beruflicher Ebene“. Die gezielte Bereitschaft der Unternehmerinnen und Unternehmer, das Feuerwehrwesen zu unterstützen ist, so Kern, „ein perfektes Beispiel dafür, wie das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Unternehmen harmonisch, gewinnbringend und erfolgsorientiert funktionieren kann“ und unterstrich das glasklare Bekenntnis von Landesfeuerwehrverband, WKO und Land Steiermark zu dieser besonderen Würdigung.

Kommerzialrat Ing. Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark,  erinnerte in seinen Ausführungen daran, wie schnell und unerwartet Katastrophen passieren können. „Dabei braucht es jemanden der hilft, der rasch hilft“. Stolz zeigte sich Herk auch darüber, dass diese Würdigung von feuerwehrfreundlichen Arbeitgebern bereits zum achten Mal stattfindet und betonte die Wichtigkeit, wenn Feuerwehr und Wirtschaft „an einem Strang ziehen – von der Fachkraft zur Einsatzkraft, vom Mitarbeiter zum Notfallhelfer“.

Das Projekt Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber.

Die Aktion “Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber” ist eine Initiative des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark und der Wirtschaftskammer Steiermark. Die erstmalige Verleihung fand im Jahr 2008 statt und wird einmal jährlich abgehalten. In Summe gibt es in der Steiermark nun 184 ausgezeichnete Firmen. Die Laudationes der ausgezeichneten Betriebe verlas Brandrat Rudolf Lobnig, die Dankesworte namens der ausgezeichneten Unternehmen sprach Dr. Ewald Wolf, MBA, Geschäftsführer der Bestattung Wolf GmbH und gleichzeitig auch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kalsdorf bei Graz.  Musikalisch wurde der Festakt von einem Posaunen-Ensemble des J.J. Fux Konservatoriums in Graz umrahmt.

Peter Müller GmbH & CoKG, BFV Leoben

Schon seit der Gründung der Firma Peter Müller im Jahr 1977, erfährt die Feuerwehr Wald am Schoberpaß durch die Firmenleitung ein großartiges Entgegenkommen, dies in umfangreicher Art und Weise.  Was schon Firmengründer Peter Müller sen. 38 Jahre lang tat, wird auch von der jetzigen Firmenleitung ­– mit Betriebsleiter Peter Müller jun. an der Spitze – fortgeführt. Auch er fördert die Arbeit der genannten Feuerwehr mit sehr viel Engagement, ist er doch selbst auch aktives Feuerwehrmitglied. In den Jahren 1999 bis 2004 zeichnete Peter Müller jun. sogar als Kommandant für die Geschicke der FF Wald verantwortlich. Unterstützung durch das Unternehmen erfährt die FF Wald am Schoberpaß zusätzlich nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch darin, wenn es um die Freistellung der im Betrieb beschäftigten Feuerwehrmitglieder geht. Die tägliche Einsatzbereitschaft der FF Wald wird durch acht aktive Feuerwehrmitglieder, die im Alarmfall zu jeder Zeit ihren Arbeitsplatz verlassen können, enorm gestärkt. Bei einem Einsatzgebiet, welches unter anderem die A9, den Walder Tunnel, den Petalkogeltunnel oder den ÖBB Tunnel Unterwald umfasst, ist dies von enormen Vorteil – es können alle Herausforderungen und Einsätze ohne Probleme bewältigt werden.  Die Tatsache, dass alle Feuerwehrkameraden, auch wenn sie während ihrer Arbeitszeit in den Einsatz gehen, weiter voll entlohnt werden, unterstreicht die besondere Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Feuerwehr.

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