Leoben – Ein 55-jähriger Mieter aus Leoben wollte das Haus in die Luft sprengen, sollte er delogiert werden.

Foto: BMI/Polizei
Foto: BMI/Polizei

Aufgrund einer bevorstehenden Delogierung aus seiner Wohnung gab ein 55-jährige Mieter Samstagnacht, 3. auf 4. Oktober 2015, im Zuge eines Gespräches mit der Tochter einer Nachbarin an, bei einer bevorstehenden Delogierung aus der Wohnung diese in die Luft zu sprengen. Das Einsatzkommando Cobra stürmte die Wohnung, die Hausdurchsuchung verlief negativ.

 

Die 75-jährige Hausbesitzerin aus dem Bezirk Murau hatte die Absicht, das Haus zu verkaufen und teilte dies auch dem 55-jährigen Mieter aus Leoben mit. Im Zuge eines Gespräches mit der 20-jährigen Tochter einer Nachbarin gab der 55-Jährige an, bei einer eventuellen Delogierung der Wohnung diese samt der Besitzerin und allfälligen anderen aufhältigen Personen in die Luft zu sprengen. Sollte die 75-Jährige nicht ums Leben kommen, würde er sie mit einer Waffe erschießen. Die 20-Jährige zeigte den Sachverhalt der Polizei an. Das Einsatzkommando Cobra stürmte die Wohnung und nahm den Verdächtigen fest. Im Zuge der Hausdurchsuchung konnte ein Gasdruckrevolver und ein Messer sichergestellt werden, eine Nachschau mit dem Sprengstoffspürhund verlief negativ.

Der 55-Jährige bestätigte gegenüber den erhebenden Beamten, die Aussagen getätigt zu haben, jedoch wollte er lediglich seinen Unmut über die bevorstehende Delogierung kund tun.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Anzeige wegen gefährlicher Drohung auf freiem Fuß an.

Ein Waffenverbot wurde ausgesprochen,.

 

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