Leoben –  Nach intensiven Umgestaltungs- und Umbauarbeiten, konnte kürzlich die Zeremonienhalle am Friedhof in Leoben-Donawitz seiner Bestimmung übergeben werden.

Foto: Freisinger
Foto: Freisinger

Das ursprüngliche Gebäude wurde im Jahre 1892 als Leichenhalle errichtet und im Jahre 1934 gesegnet. In beinahe regelmäßigen Intervallen fanden alle 40 Jahre Sanierungen statt. 1998 wurde dann das textile Vordach als Regen- und Sonnenschutz angebracht. In den letzten Jahren wurde das Gebäude so genutzt, dass links und rechts vom Eingang jeweils eine Aufbahrung möglich war; die Verabschiedung selbst fand vor dem Gebäude im Freien statt. Vor ca. einem Jahr erteilte Bürgermeister Kurt Wallner der Bestattung Leoben den Auftrag, dass künftig die Zeremonie der Verabschiedung witterungsgeschützt im Inneren des Gebäude möglich sein müsse, der Zugang barrierefrei, die Halle beheizbar und mit modernster Technik ausgestattet und Sitzgelegenheiten für die Trauernden geschaffen werden sollten. Die Leobener Architektin Andrea Röthl setzte diese Vorgaben um und gestaltete auch den Vorplatz neu. Da der Stadtteil Donawitz sehr stark von der Stahlindustrie geprägt ist und um diesem Bezug Rechnung zu tragen, wurden zur Platzbegrenzung Corentstahl-Stele errichtet.