Nach über vier Jahren legt Valerie Böckel ihre Tätigkeit als Jugendmanagerin nieder und widmet sich künftig dem Image der Region.

„Zu Beginn meiner Tätigkeit gab es kaum eine Vernetzung unter den Jungendeinrichtungen in der Region. Mittlerweile zählt unser Arbeitskreis über 40 Personen“, sagt Valerie Böckel vom Regionalmanagement Obersteiermark Ost über den von ihr ins Leben gerufenen „Arbeitskreis Jugend Obersteiermark Ost“. Vierteljährlich treffen sich auf Einladung der Jugendmanagerin verschiedene Einrichtungen der offenen Jugend- und Sozialarbeit, der Jugendförderung sowie Fachstellen des Landes Steiermark und Institutionen aus dem Bildungs- und Berufsbereich. „Diese regelmäßige Vernetzung dient nicht nur dem Austausch untereinander, sondern auch der gezielten Informationsweitergabe. Immer öfter fragen Personen außerhalb des Arbeitskreises bei mir an, diese Plattform für die Verbreitung von jugendrelevanten Themen nutzen zu dürfen“, so Böckel.

Jugendmanagerin Valerie Böckel (li.) mit den Mitgliedern des „Arbeitskreises Jugend Obersteiermark Ost“ bei ihrer letzten Vernetzung
Jugendmanagerin Valerie Böckel (li.) mit den Mitgliedern des „Arbeitskreises Jugend Obersteiermark Ost“ bei ihrer letzten Vernetzung

Neben der Vernetzung zeichnete Valerie Böckel für mehrere Jugendprojekte verantwortlich, unter anderem für den „Nachtbus Hochsteiermark“, das Beteiligungsprojekt „10 gute Gründe in der Obersteiermark zu leben“, das Projekt zur Techniksensibilisierung „erlebnis regionale technik“ oder die umfangreiche Studie „Jugendabwanderung im ländlichen Raum“. „Diese Studie zeigte ganz eindeutig, dass Jugendliche sich wenig in ihrer Heimatgemeinde aufgehoben fühlen und kaum in das Gemeindeleben oder in Prozesse eingebunden werden, was letztlich zu Abwanderung führt bzw. führen kann“, sagt Böckel, die Partizipation in den Kommunen seit Anbeginn forcierte und Jugendbeteiligungsprozesse in Gemeinden initiierte und begleitete.

Nun wechselt sie innerhalb des Regionalmanagements das Fachgebiet und widmet sich dem Image der Region Obersteiermark Ost. Sie wird künftig für das von der EU und vom Land Steiermark geförderte 500.000-Euro-Projekt zuständig sein und versuchen, das angeschlagene Regionsimage speziell bei Fach- und Führungskräften aufzupolieren.

Die Stelle des Jugendmanagements ist aktuell neu ausgeschrieben. Bewerbungen können bis Ende August an das Regionalmanagement gerichtet werden.

 

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