St. Peter-Freienstein – Ein Polizeibeamter musste Donnerstagnachmittag, 9. März 2017, von seiner Dienstwaffe Gebrauch machen, da er von einem Mann mit einer Schusswaffe bedroht wurde.

 

Gegen 17:20 Uhr langte bei der Polizei die Anzeige ein, dass ein unbekannter Mann mit einer Schusswaffe im Ortsgebiet von St. Peter-Freienstein wahrgenommen worden sei.

Die unmittelbar danach einlangenden Polizisten stellten im Bereich des Kreisverkehrs tatsächlich einen amtsbekannten 59-Jährigen fest, der in der rechten Hand eine Pistole hielt. Von dem Mann war bekannt, dass er bereits mehrfach andere Personen mit dem Umbringen bedroht hatte und dass gegen ihn ein aufrechtes Waffenverbot bestand.

Der 59-Jährige hielt die Pistole über seinem Kopf, als er die Polizisten bemerkte. Die einschreitenden Polizisten forderten den Verdächtigen auf, die Waffe fallen zu lassen. Als der Mann jedoch einige Schritte auf die Polizisten zuging und die Pistole in Schussstellung brachte, gab ein Polizist einen Warnschuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab.

Warnschuss abgegeben

Als dies keine Wirkung zeigte, gab der Polizist drei Schüsse in Richtung des Verdächtigen ab. Der 59-Jährige wurde dabei im Bereich der rechten Hand und der Hüfte getroffen und somit angriffsunfähig gemacht. Der schwer, jedoch nicht lebensgefährlich Verletzte wurde festgenommen und in das LKH Graz eingeliefert. Bei der Waffe des Verdächtigen handelte es sich um eine Pistole unbekannter Marke, vermutlich Kaliber .45, in deren Laderaum sich eine Patrone befand.

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