Armin Russold und Karin Gulas in den Stand der Ehrenbergmänner aufgenommen.

Traditionellerweise stand auch heuer wieder das feierliche Hochamt mit Pfarrer Johannes Freitag in der Pfarrkirche am Beginn der Barbarafeier in Vorderberg. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Erzherzog-Johann-Trachtenkapelle und dem Arbeitergesangsverein „Alpenrose“.

Im Bild v.l.n.r. Bergoffizier Gert Emmerstorfer, Laudator Gerhard Lukasiewicz, Ehrenbergmann Armin Russold, Ehrenbergmann Karin Gulas, Laudatorin Christine Holzwerber, Kommandant Gerhard Zach.
Im Bild v.l.n.r. Bergoffizier Gert Emmerstorfer, Laudator Gerhard Lukasiewicz, Ehrenbergmann Armin Russold, Ehrenbergmann Karin Gulas, Laudatorin Christine Holzwerber, Kommandant Gerhard Zach. (Foto: Freisinger)

Nach dem Kirchgang nahmen die zahlreichen Fest- und Ehrengäste am Marktplatz die Fahnenparade ab. Anschließend ging es dann weiter in die Barbarasäle, wo der Höhepunkt der Barbarafeierlichkeiten – der Ledersprung – auf dem Programm stand.

Heuer war es die 21. Barbarafeier, die in dieser Form von den Vordernberger Knappen – unter ihrem Kommandanten Gerhard Zach – in den Barbarasälen ausgerichtet wurde.

„Vordernberg ist der Mittelpunkt der Steiermark, was bergmännische Tradition betrifft“, meinte zu Recht der Kommandant der Vordernberger Bergknappen, Gerhard Zach, der allen Mitwirkenden großen Dank aussprach und darauf verwies, dass ohne deren Zutun eine derartige Veranstaltung nicht möglich wäre. Beispielsweise das der Damen der Goldhaubengruppe Vordernberg, die Barbarazweige an die Festgäste verteilten, um nur eine Gruppe von vielen zu erwähnen.

Bergoffizier Gert Emmerstorfer leitete dann die Zeremonie des Ledersprunges, bei dem die Kandidaten von einem Bierfass über das „Arschleder“ in den Stand des Ehrenbergmannes springen.

Dem Fotografenmeister Armin Russold von der Firma Freisinger in Leoben und der Bürgermeisterin der Gemeinde Wildalpen Karin Gulas wurde heuer diese Ehre zuteil.

Nachdem sie jeweils die Fragen nach Herkunft, Stand und Leitspruch beantwortet und ein Glas Bier mit einem Zug geleert hatten, sprangen sie mit einem kräftigen Satz über das „Arschleder“ und absolvierten somit bravourös den Aufnahmeritus in die Zunft der Vordernberger Knappschaft, der nunmehr 37 Ehrenbergmänner angehören.

Großen Beifall erntete auch eine afghanische Asylwerberfamilie, die seit neun Monaten in Vordernberg untergebracht ist und einen Stabtanz aus ihrer Heimat zum Besten gab.

Mit kräftigen Schlägen wurde dann noch das Barbara-Bier aus dem Fass gelassen und somit endete dann  eine würdige Barbarafeier in Vordernberg traditionell mit dem Lied „Der Bergmannsstand sei hoch geehret“.

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